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Zahlen, Daten und Fakten zum öffentlichen Sektor in Deutschland

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Zahlen, Daten und Fakten zum öffentlichen Sektor in Deutschland

Der öffentliche Sektor (siehe Kasten unten) umfasst mehr als 6,8 Mio. Menschen, davon arbeiten 4,617 Mio. im „klassischen“ öffentlichen Dienst (Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherung bzw. Bundesagentur der Arbeit).

Mehr als 2,735 Mio. Beschäftigte sind Tarifkräfte und rund 1,702 Mio. stehen in einem Beamtenverhältnis. Die tatsächliche Zahl der Beamten liegt deutlich höher, aber die mehr als 150.000 Beamtinnen und Beamten der Postnachfolgeunternehmen werden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) seit einigen Jahren nicht mehr in der Personalstatistik erfasst. Die Zahl der Ruhestandsbeamten hat im Jahr 2013 mit 1,132 Mio. einen neuen Höchststand erreicht. 179.500 sind Berufs- und Zeitsoldaten.

Zum öffentlichen Dienst zählen auch rechtlich selbständige Einrichtungen in privater Rechtsform mit überwiegend öffentlicher Beteiligung. Dort arbeiten mehr als 1,1 Mio. Frauen und Männer (u. a. Energie- und Versorgungsbetriebe sowie ausgegliederte Kliniken und Verkehrsbetriebe).

Gleicher Zugang zu öffentlichen Ämtern

Der Zugang zum öffentlichen Dienst ist durch das Grundgesetz geschützt. Kriterien für jede Einstellung – egal ob als Tarifkraft oder Beamter – sind Eignung, Befähigung und die fachliche Leistung. Der im Verfassungsrecht verankerte Leistungsgrundsatz gilt sowohl für Arbeitnehmer als auch für Beamte. Während es bei Arbeitnehmerpositionen auf die funktionsspezifische Qualifikation ankommt, gelten für die Beamten laufbahnspezifische Qualifikationen als entscheidende Zugangsvoraussetzungen. Prinzipiell sind diese Bedingungen auch von Bewerbern aus anderen EU-Mitgliedstaaten zu erfüllen. Positionen im Kernbereich des staatlichen Handelns sind allerdings deutschen Staatsangehörigen vorbehalten.

 

Zahlen, Daten, Fakten zum Personal der öffentlichen Arbeitgeber

Personal im öffentlichen Dienst

Der öffentliche Sektor umfasst mehr als 6,8 Mio. Menschen, davon arbeiten 4,617 Mio. im „klassischen“ öffentlichen Dienst (Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherung bzw. Bundesagentur der Arbeit). Mehr als 2,735 Mio. Beschäftigte sind Tarifkräfte und rund 1,702 Mio. stehen in einem Beamtenverhältnis. Die tatsächliche Zahl der Beamten liegt deutlich höher, aber die mehr als 150.000 Beamtinnen und Beamten der Postnachfolgeunternehmen werden vom Statistischen Bundesamt (Destatis) seit einigen Jahren nicht mehr in der Personalstatistik für den öffentlichen Dienst erfasst. Die Zahl der Ruhestandsbeamten hat im Jahr 2013 mit 1,132 Mio. einen neuen Höchststand erreicht. 179.500 sind Berufs- und Zeitsoldaten.

Zum öffentlichen Dienst zählen auch rechtlich selbständige Einrichtungen in privater Rechtsform mit überwiegend öffentlicher Beteiligung. Dort arbeiten mehr als 1,1 Mio. Frauen und Männer (u. a. Energie- und Versorgungsbetriebe sowie ausgegliederte Kliniken und Verkehrsbetriebe).

Altersstruktur (Demografie)

Insgesamt ist im öffentlichen Dienst über die vergangenen Jahre hinweg ein deutlicher Anstieg des Durchschnittsalters zu verzeichnen. Das Durchschnittsalter aller Beschäftigten beträgt rund 46 Jahre und liegt damit höher als in den Jahren zuvor. Nur noch rund 21 Prozent der Beschäftigten sind jünger als 35 Jahre, während 57 Prozent zwischen 35 und 54 Jahren alt waren und 22 Prozent sind 55 Jahre und älter (das entspricht etwa 1 Mio. Beschäftigten). Unter dem Aspekt der Demografie steht der öffentliche Dienst vor einer der ganz großen Herausforderungen.

Frauenanteil

Die Frauenquote im öffentlichen Dienst ist in den letzten 20 Jahren von 47 Prozent auf 54,64 Prozent gestiegen. Dabei ist der Anteil weiblicher Beschäftigter von Aufgabenbereich zu Aufgabenbereich unterschiedlich hoch. Während beispielsweise im Schuldienst mehr als zwei Drittel und im Bereich Kindertagesstätten sogar 97 Prozent der Beschäftigten Frauen sind, beträgt der Frauenanteil bei der Polizei nur rund ein Viertel.

Teilzeitbeschäftigung

Der öffentliche Dienst nimmt bei der Teilzeitbeschäftigung von jeher eine Vorreiterrolle ein. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten ist kontinuierlich gestiegen. Heute sind mehr als 1,792 Millionen Personen in einem Teilzeitverhältnis beschäftigt. Die sind 31,27 Prozent, 1991 waren es noch 16 Prozent. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Inanspruchnahme der Altersteilzeit, von denen eine Reihe von Beschäftigten über 55 Jahre Gebrauch gemacht haben. Aber auch der gestiegene Frauenanteil hat zur Erhöhung der Teilzeitquote geführt.

Beschäftigte der öffentlichen Arbeitgeber
Öffentlicher Gesamthaushalt und sonstige öffentliche Einrichtungen,
30. Juni 2012

1 Entspricht institutionell dem Staatssektor der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.
2 Einschließlich Bundesagentur für Arbeit.

Personal im öffentlichen Dienst der Länder und des Kommunalbereichs

1 Länderübergreifende Einrichtungen werden vollständig in einem Land nachgewiesen.
– = Nichts vorhanden.

Teilzeitbeschäftigung bei öffentlichen Arbeitgebern

 

1) Freiwillig Wehrdienstleistende (2012: 15,1) sind nicht enthalten.
2) Einschl. Bundesagentur für Arbeit.
Quelle: Deutscher Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW); eigene Berechnungen aufgrund der letzten verfügbaren Daten von Destatis

Bei öffentlichen Arbeitgebern arbeiten mehr Frauen als Männer

Beamte/Beamtinnen nach ihrer BesGr

Tarifbeschäftigte und ihre Eingruppierung in Entgeltgruppen

Versorgungsempfänger des öffentlichen Dienstes
Versorgungsempfänger/-innen nach Beamten- und Soldatenversorgungsrecht – Insgesamt –

1 Bis 1990 Deutsche Bahn.
2 Deutsche Post AG, Deutsche Telekom AG, Deutsche Postbank AG
3 Einschließlich Bundesagentur für Arbeit.
– = Nichts vorhanden.


 

 

 
 
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